Orthopädische Einlagen für Sicherheitsschuhe

Hände mit blauen Handschuhen die eine orthopädische Einlage halten

Was Sie bei orthopädischen Einlagen beachten sollten

Seit 2012 ist es in Österreich und Deutschland nicht mehr erlaubt, private orthopädische Einlagen in Arbeitsschuhen zu verwenden. Die ÖNORM Z 1259 legt das Verfahren für die Herstellung und Konformitätsbewertung von orthopädischen Veränderungen an Sicherheits- und Berufsschuhen fest und richtet sich in erster Linie an Orthopädieschuhmacher (OSM). Diese Norm erlaubt den Orthopädieschuhmachern somit die Umarbeitung des Sicherheitsschuhes unter Beachtung der Verarbeitungsvorschriften.


Orthopädische Einlagen für Sicherheitsschuhe – Highlights

Grafik mit den Schritten zum orthopädischen Arbeitsschuh
In wenigen Schritten zu Ihrem Arbeitsschuh mit orthopädischen Einlagen

Der Orthopädieschuhmacher erwirbt unter Berücksichtigung des Verordnungsscheines (vom Arzt ausgestellte Verordnung für Heilbehelfe und Hilfsmittel) und der Verwendungsbescheinigung (Bescheinigung über das erforderliche Schutzniveau des Fußschutzes aufgrund einer vorangegangenen Arbeitsplatzevaluierung) den erforderlichen Bausatz.

Bausatzvarianten

  • Variante A: orthopädische Einlage
  • Variante B: Zurichtung unter Verwendung eines Bausatzes – Halbfabrikat
  • Variante C: Individualmaßschuh unter Verwendung von baumustergeprüften Materialien

Nach Fertigstellung der orthopädischen Schuhe ist der Orthopädieschuhmacher dafür zuständig, die Konformitätserklärung auszufüllen und die CE-Kennzeichnung anzubringen.

Nach der ÖNORM Z 1259 hergestellte Sicherheits- und Berufsschuhe weisen neben der üblichen Kennzeichnung noch die Kennzeichnung „OS“ auf.

Füße und eine Hand die eine orthopädische Einlage hält
Sicherheitsschuhe mit orthopädischen Einlagen: Kosten – Wer zahlt was?

Laut § 70 Abs. 1 Z 4 ASchG sind ArbeitgeberInnen verpflichtet, für die Berücksichtigung der ergonomischen Anforderungen und der gesundheitlichen Erfordernisse der ArbeitnehmerInnen zu sorgen.
§ 70 Abs. 1 Z 5 ASchG legt fest, dass ArbeitgeberInnen für eine erforderliche Anpassung von PSA zu sorgen haben.

Die Unfallversicherungsträger können Kosten für orthopädische Schuheinlagen für Sicherheitsschuhe dann übernehmen, wenn Fußschäden die Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit sind (ev. nur zum Teil, nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Unfallversicherungsträger). In allen anderen Fällen haben die ArbeitgeberInnen entsprechend angepasste bzw. hergestellte Sicherheitsschuhe zur Verfügung zu stellen.

Verschiedene Sicherheitsschuhe von H-Plus, Steitz, Elten, Haix
Für jeden Fuß den passenden Schuh!

Um Rücken-, Kopf- oder Fußschmerzen vorzubeugen, benötigt man das richtige Schuhwerk. In unserem Sortiment finden Sie hierzu Top-Marken wie Steitz, Elten, Haix und H-Plus, die für orthopädische Einlagen und Zurichtungen gemäß ÖNORM Z 1259 geeignet sind.

Unsere Top-Empfehlungen, die ÖNORM Z 1259 tauglich sind:

H-Plus

Halbschuh S1 H-Plus ESD soft & safe

Halbschuh S1 H-Plus ESD Performance Spider

Steitz

Halbschuh S1 VD PRO 1100 ESD

Halbschuh S1 VD PRO 1400 ESD

Elten

Halbschuh S1P Maddox blue low ESD 729571

Halbschuh S1P Breezer black low ESD 721051

Haix

Halbschuh S1P BLACK EAGLE® Safety 41 Low

Halbstiefel S3 BLACK EAGLE® Safety 40 Mid

 

Tastatur mit Kontakt-Icons wie Telefonhörer, Briefumschlag, @-Zeichen und Mobiltelefon
Sie haben Fragen zu Sicherheitsschuhen mit orthopädischen Einlagen?

Unsere Spezialisten beantworten Ihnen gerne jegliche Fragen rund um das Thema Sicherheits- und Berufsschuhe mit orthopädischen Einlagen.


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