Gesellschaft

Blick über das Unternehmen hinaus

„Nachhaltig handeln“ zieht sich unserem Verständnis nach nicht nur in alle Wirtschafts- und damit Arbeitsbereiche, sondern in alle Lebensbereiche – und hat damit auch eine gesellschaftliche Dimension. Mit Schnupper-Jobs für jugendliche Schulabbrecher, der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, der Förderung regionaler Initiativen und kontinuierlicher Hilfe zur internationalen Armutsbekämpfung stellen wir unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft unter Beweis. Regelmäßig informieren und sensibilisieren wir auch unsere Mitarbeiter für diese Anliegen.


Highlights Gesellschaft

Arbeit schaffen

In Kooperation mit der gemeinnützigen Beschäftigungsinitiative Integra beschäftigen wir seit nunmehr zehn Jahren immer wieder jugendliche Schulabbrecher. Aktuell erhalten die Jugendlichen im Rahmen eines drei Monate langen Praktikums Einblicke in unser Unternehmen und lernen dabei nicht nur Arbeitsstrukturen, sondern auch einen geregelten Tagesablauf kennen. Bei einigen ehemaligen Integra-Mitarbeitern hat diese Kooperation Früchte getragen und sie haben ihren Platz in der Haberkorn Stammmannschaft als fixe Arbeitnehmer gefunden.

Haberkorn bemüht sich gemeinsam mit anderen Unternehmen im Rahmen von „Flüchtlinge und Lehre“, eine Arbeitsgruppe der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer, in Zusammenarbeit mit Ministerien und dem Arbeitsmarktservice, darum, Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu geben – und ihnen damit eine Zukunftsperspektive zu bieten. Schon mehrere junge Flüchtlinge haben die Möglichkeit erhalten, in verschiedene Bereiche bei Haberkorn zu schnuppern. Vorstellen kann man sich die Zusammenarbeit wie eine Art Praktikum – dabei sind auch schon wertvolle private Kontakte entstanden.

Armut bekämpfen

Schon seit mehreren Jahren greifen wir der internationalen Hilfsorganisation Care finanziell unter die Arme und unterstützen jährlich ein konkretes Projekt. Aktuell kommen unsere Spendengelder Flüchtlingen in Jordanien zugute: Die Hilfsorganisation hilft vor Ort durch psychosoziale Betreuung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten – unter anderem ein Buchklub mit Bücherei, Frauengruppen sowie Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch – soll den Flüchtlingen helfen, ihre traumatischen Kriegs- und Fluchterlebnisse zu verarbeiten. Seit Projektbeginn wurden knapp 9.000 Flüchtlinge mit „unserem“ Care-Projekt erreicht.

Regional wirken

Genauso wichtig wie das internationale Engagement ist uns die Verantwortung für die Region. Wir unterstützen und fördern Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit wie die „Tage der Utopie“ und „Projekte der Hoffnung“. Haberkorn ist Gründungsmitglied des Vereins „moll, des goht – Vorarlberger Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit“ und arbeitet bei Initiativen wie dem Energieeffizienz-Netzwerk und bei der Weiterentwicklung des Ökoprofit-Programms mit. Das breite regionale Engagement bestärkt initiative Vereine und Personen, schafft Identität in den Gemeinden und in der Region und sensibilisiert die Öffentlichkeit und die Politik.