Arbeitskleidung, die jeder Witterung standhält – Wetterschutzbekleidung

Mann im Regen mit Wetterschutzkleidung und Kapuze auf dem Kopf, im Hintergrund sind Bäume

Schutzbekleidung die trocken, warm und sicher hält

Workwear, die Sie bei Regen, Schnee und anderen schwierigen Witterungsverhältnissen trocken, warm und sicher hält, ist im Alpenraum eine Anforderung für das ganze Jahr. Doch speziell im Frühling ist es wichtig, dass die Schutzkleidung jeder Witterung standhält. Letzte Schneefälle sind keine Seltenheit, und regnen kann es jederzeit. Morgens ist es noch empfindlich frisch, untertags sorgt die Sonne bereits für kräftige Plusgrade. Umso wichtiger ist eine Schutzbekleidung, mit der Sie flexibel sind.


Arbeitskleidung für jede Witterung – Highlights

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ICON mit Regegnschirm und Tropfen als Regenschutz nach DIN EN 343

Regenschutz nach DIN EN 343

Für den professionellen Einsatz wird Workwear nach der europäischen Norm DIN EN 343 geprüft.

In dieser Norm werden die minimalen Anforderungen und Testverfahren in Bezug auf die Stoffe und Nähte der Regenschutzbekleidung erläutert. Die Arbeitskleidung sollte Schutz vor Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel), Nebel und Grundfeuchtigkeit bieten. Ein Spezielles Augenmerk wird dabei auf die Wasserdichtheit und die Atmungsaktivität gelegt.

x: Wasserdichtheit (3 Klassen)
y: Atmungsaktivität (3 Klassen)

Wetterschutzkleidung nach EN 343 Regenjacken im Online-Shop Regenhosen im Online-Shop
ICON Schneeflocke als Kälteschutz nach DIN EN 342, am Rand "abcd"

Kälteschutz nach DIN EN 342

Die europäische Norm DIN EN 342 definiert die Anforderungen für die Leistung von Bekleidungskombinationen (Overalls oder Zweiteilern) und Bekleidungen aus einem Stück, die vor sehr kalten Umgebungen schützen (höchstens –5 °C).

a: (U) Icler; resultierende thermische Isolation (m² K/W); gemessen anhand einer sich bewegenden Gliederpuppe
b: (U) Icler; resultierende thermische Isolation (m² K/W); gemessen anhand einer statischen Gliederpuppe
c: Luftdurchlässigkeit (3 Klassen)
d: Wasserdichtheit (2 Klassen)

Kälteschutzkleidung nach EN 342
Ausschnitt eines schwarzen Jackenärmels mit abperllenden Regentropfen der Marke Helly Hansen mit der Aufschrift "Authentic Helly Tech Protection"

Wassersäule, Atmungsaktivität und
Wasserrepellenz bei Wetterschutzkleidung

Ist eine Wetterschutzbekleidung nicht nach DIN EN 343 geprüft, gibt es auch alternative Auszeichnungen der Leistungswerte über die Begriffe Wassersäule (mm), Atmungsaktivität (g) und Wasserrepellenz.

Wassersäule

... gibt den Wertdruck des Wassers an, das durch Gewebe zurückgehalten wird. 10.000 mm entsprechen dem Druck eines Tauchgangs in 10 m Tiefe oder dem Druck eines Feuerwehrschlauchs. Auch Bekleidung mit 3.000 oder 5.000 mm Wertdruck sind somit wasserdicht, halten unter Belastung, z. B. an den Kniepartien, aber weniger Druck stand.

Atmungsaktivität

... gibt den Wert von g/m²/24 h an – die Menge der Wassermoleküle, die einen Quadratmeter Stoff in 24 Stunden durchdringen. 15.000 g Atmungsaktivität bedeutet demnach, dass eine Jacke 30 l Wasser (Schweiß) in 24 Stunden von innen nach außen transportieren kann. Zum Vergleich: Der menschliche Körper schwitzt ca. einen Liter pro 24 Stunden.

Wasserrepellenz

... auch als Spray-Test bekannt. Hier wird die dauerhafte Wasserabstoßung vor und nach dem Waschen überprüft. Während konstantem Benetzen des Gewebes wird gemessen, wie viele Tropfen abperlen oder am Gewebe hängenbleiben.

Tabelle mit den drei Ebenen der Wasserdichtheit sowie den 3 Ebenen der Atmungsaktivität

Tabelle Wasserdichtheit und
Atmungsaktivität

Für Wetterschutzkleidung wird die Wasserdichtheit in einer Wassersäule in Millimeter ausgedrückt, die Atmungsaktivität in Wasserdampfwiderstand (Ret) m² Pa/W. Es werden jeweils drei Ebenen definiert, wobei Klasse drei den besten Wert hat.

Klicken Sie auf die nebenstehende Tabelle, um weitere Informationen zu erhalten.

Mann in Arbeitskleidung, im Hintergrund sind Container

Arbeitsplatz-Check – die Basis für
richtige Entscheidungen

Wichtig für jeden Arbeitgeber ist eine gute und schriftlich dokumentierte Arbeitsplatz- und Gefahrenevaluierung.

Wenn ein Arbeitsplatz-Check ergibt, dass Erkrankungsgefahren durch Nässe, Kälte oder Luftzug vorhanden sind, müssen kollektive technische und arbeitsorganisatorische Schutzmaßnahmen geprüft und das Restrisiko mit Persönlicher Schutzausrüstung abgedeckt werden.

Arbeitsplatz-Check
Weißes Buch mit blauem Paragraphenzeichen, Strichen und Lesezeichen

Pflichten des Arbeitgebers gemäß
PSA-Verordnung

Arbeitsplatzevaluierung

§ 4. (1) Arbeitgeber/innen haben bei der Ermittlung und Beurteilung der für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer/innen bestehenden Gefahren gemäß § 4 ASchG auch die Belastungen und sonstigen Einwirkungen, die den Einsatz persönlicher Schutzausrüstung erforderlich machen, zu berücksichtigen und gemäß § 5 ASchG zu dokumentieren. Besonders zu berücksichtigen sind:
1. Art und Umfang der Gefahren, bei denen persönliche Schutzausrüstung erforderlich ist (2. Abschnitt),
2. die bei den durchzuführenden Arbeiten gegebenen Einsatz- und Umgebungsbedingungen,
3. die für die Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung erforderliche Konstitution der Arbeitnehmer/innen.

Allgemeine Pflichten der Arbeitgeber/innen

§ 3. (1) Arbeitgeber/innen müssen Arbeitnehmer/innen am Ort der Gefahr persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen, die den §§ 69 und 70 ASchG sowie dieser Verordnung entspricht, wenn Gefahren nicht durch kollektive technische Schutzmaßnahmen oder durch arbeitsorganisatorische Maßnahmen vermieden oder ausreichend begrenzt werden können.

Tastatur mit Kontakt-Icons wie Telefonhörer, Briefumschlag, @-Zeichen und Mobiltelefon

Sie haben Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne bei jeglichen Fragen in Bezug auf die richtige Arbeitskleidung für jegliche Witterung oder auch bei Fragen zu speziellen Arbeitsschutzprodukten in unserem Sortiment.


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