Probleme und Lösungen

Schutzmasken: eine Herausforderung für die Haut

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Die Notwendigkeit, Schutzmasken zu tragen, bringt vermehrt dermatologische Probleme mit sich. Es können Hautveränderungen auftreten, die möglichweise durch das Tragen von Schutzmasken entstehen.

Der kürzlich im Forum der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) veröffentlichte Bericht über dieses häufige berufsdermatologische Problem während der Pandemie gibt einen interessanten Überblick über das Thema und regt an, wie Betroffenen durch entsprechende tägliche Hautpflege geholfen werden kann.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Zusammenfassung!

Empfindliche Gesichtshaut wird gereizt

Das Tragen von Schutzmasken während der Pandemie und generell in bestimmten Bereichen wie beispielsweise dem Gesundheitswesen ist unbestritten notwendig.

Die Gesichtshaut des Menschen ist jedoch recht empfindlich und hat nur eine dünne Hornschicht, was zu Störungen in der Hautbarriere führen kann. Das enge Aufliegen der Schutzmaske, insbesondere an Nase, Wangen und Kinn, verstärkt diesen Effekt. Besonders spürbar ist das bei sehr einfachen Modellen der Schutzmasken, die über keinerlei dämpfende Dichtlippen verfügen.

Die Reibung und der Druck an bzw. auf der Haut führen zu einer Schädigung der Hautbarriere und damit zu kleinen Rissen und gereizten Poren. Rötungen und Brennen sowie Schuppungen und oberflächlich offene Hautstellen können auftreten.

Das Schwitzen unter der Schutzmaske fördert zudem das Entstehen von Akne. In seltenen Fällen können auch allergische Reaktionen auftreten, fast immer sind die Hautreaktionen aber reizungsbedingt.

Gerade wenn Schutzmasken intensiv getragen werden, wie es im Gesundheitswesen der Fall ist, häufen sich die Fälle von dermatologischen Problemen.

Tipps zum Vermeiden von Hautbeschwerden

Die gute Nachricht: Die meisten der oben erwähnten Hautprobleme sind vorübergehend.

Zudem gibt es sowohl bei den Masken als auch bei der Hautpflege unter einer Schutzmaske einige Tipps, die zu beherzigen sich lohnt:

  • Falls möglich, Auswahl hochwertiger Schutzmasken
  • regelmäßiger Austausch der Schutzmasken, um ein Anhäufen von Bakterien zu umgehen
  • FFP2- und KN95-Masken sollten möglichst dicht am Gesicht anliegen, wodurch sich jedoch Druckstellen bilden können. Präventiv hilft an den betroffenen Stellen ein Abpolstern mittels eines entsprechenden medizinischen Pflasters.
  • Bei der Hautpflege empfiehlt es sich, möglichst feuchtigkeitsspendende, duftstofffreie und nicht zu stark fettende Produkte zu verwenden. Letzteres gilt insbesondere bei Akne.
  • kein Make-up unter der Schutzmaske
  • kein häufiges Austauschen von einmal gut verträglichen Pflegeprodukten
  • Bei der Hautreinigung sollten bevorzugt milde Produkte und warmes Wasser verwendet werden.
  • Keine Anwendung von reizenden alkoholischen Reinigungslösungen!

Über den Autor

Hilde Boss
Sortimentskommunikation Arbeitsschutz
Hilde Boss ist zuständig für die Sortimentskommunikation im Bereich Arbeitsschutz bei Haberkorn. Sie ist die erste Ansprechpartnerin für Kommunikationsmaßnahmen und bereitet relevanten Content zu Fachthemen für geeignete Kommunikationskanäle auf.