Pressedetails

Eva Brunner (Care Österreich) informiert Haberkorn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das neue Hilfsprojekt.

Haberkorn Hilfe erreicht fast 9.000 Flüchtlinge

Wolfurter Unternehmen unterstützt jährlich ein konkretes Projekt der Hilfsorganisation Care.

„Nachhaltig handeln“ ist ein essentieller Teil der Haberkorn Unternehmensphilosophie, der sich nicht nur in sämtliche Wirtschafts- und Arbeitsbereiche, sondern in alle Lebensbereiche zieht – und damit auch eine gesellschaftliche Dimension hat. Durch ein umfassendes Maßnahmen-Paket soll nicht nur ein Mehrwert für das Unternehmen, sondern auch für unseren Lebensraum und die Gesellschaft geschaffen werden.

In letzterem Punkt will Haberkorn nicht nur im Land ansetzen, sondern mit einem Blick über den Tellerrand auch im Ausland – zumindest finanziell unterstützend – tätig sein: Seit dem Jahr 2012 unterstützt Haberkorn jährlich ein konkretes Projekt der internationalen Hilfsorganisation Care mit einem namhaften Betrag.

In den vergangenen zwölf Projektmonaten kamen die Spendengelder von Haberkorn Flüchtlingen in Jordanien zugute. Hier wurde unter anderem das Flüchtlingscamp Azraq, das tief in der jordanischen Wüste gelegen ist, unterstützt – Care hilft den Flüchtlingen vor Ort etwa durch psychosoziale Betreuung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten – unter anderem ein Buchklub mit Bücherei, Frauengruppen sowie Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch im Community Center – soll den Flüchtlingen zudem helfen, ihre traumatischen Kriegs- und Fluchterlebnisse besser zu verarbeiten. 8.689 Flüchtlinge wurden mit den Aktivitäten im abgelaufenen Projektjahr erreicht.

Aufgrund der Aktualität der Krise verlängerte Haberkorn die Unterstützung für Flüchtlinge und armutsgefährdete Bewohner in Jordanien kürzlich um zwölf Monate mit einem neuen Projekt. Das Augenmerk liegt dieses Mal auf der Bildung: Im Rahmen des Programms "Conditional Cash for Protection and Education" werden Geldzahlungen an Familien geleistet, die ihre Kinder zur Schule schicken. Damit wird einer immer größeren Gruppe an Kindern der Zugang zu Bildung ermöglicht. Zusätzlich wird den Flüchtlingen und den Ärmsten unter den jordanischen Einheimischen auch mit Winterhilfe und Notfall-Geldleistungen unter die Arme gegriffen. So sollen die negativen Auswirkungen der Krise auf die lokalen Gemeinschaften minimiert und das Potenzial für soziale Spannungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen reduziert werden.

Haberkorn intern wird regelmäßig über den Projektverlauf berichtet, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren, sensibilisieren und das Flüchtlingsthema „greifbar“ zu machen.