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Neuer Verein macht sich für Klimaneutralität stark
Klimaneutralität bis 2030: Dieses Ziel haben sich führende Vorarlberger Unternehmen – darunter auch Haberkorn – gesetzt und den Verein „TUN. Green Deal Vorarlberg“ ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder präsentierten ihre Pläne im Rahmen des „Festivals zur Entwicklung der Zukunft“ in Dornbirn.
Initiative der Vorarlberger Wirtschaft
TUN-Vereinsmitglieder sind international tätige Industriebetriebe wie ALPLA, Blum, Gebrüder Weiss, Getzner Holding, Pfanner Getränke, Rauch Fruchtsäfte und Rhomberg Bau sowie regionale Größen wie Schwärzler Hotels, Tomaselli Gabriel Bau oder der Lebensmittelmarkt Sutterlüty. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben Haberkorn auch die Vorarlberger Sparkassen, die Vorarlberger Landes-Versicherung (VLV), illwerke vkw sowie die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV). Weitere Mitglieder kommen laufend hinzu. Die derzeit 22 Unternehmen zählen mit rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Land zu Vorarlbergs größten Arbeitgebern.
Die TUN-Mitglieder sind sich einig: Veränderung ist möglich, doch dafür braucht es Mut und die Bereitschaft, Dinge neu zu denken und Sichtweisen zu hinterfragen. Sie wollen mit gutem Beispiel vorangehen und Verantwortung übernehmen. Dazu steigen sie möglichst rasch aus fossilen Energieträgern aus und setzen auf erneuerbare Energien. Damit nicht genug: TUN-Betriebe fördern umweltfreundliche Mobilität, Biodiversität und regionale Bio-Lebensmittel und bauen und sanieren künftig ökologisch und energieeffizient.
Klimaneutrales Vorarlberg 2030
Ein interdisziplinäres Team erarbeitet im Auftrag des Vereins konkrete Maßnahmen und deren Auswirkungen auf die Energiebilanz Vorarlbergs. TUN lädt weitere Expertinnen und Experten ein, ihr Know-how beizusteuern und Best-Practice-Beispiele zu teilen. Das Ziel: Ein öffentliches Dashboard soll künftig Energieflüsse, Treibhausgas-Emissionen und ökonomische Betrachtungen abbilden und den Fortschritt Vorarlbergs dokumentieren.
Bis 2030 soll in Vorarlberg nur noch so viel CO2 ausgestoßen werden, wie auch wieder gebunden werden kann. Um die Netto-Null zu erreichen, betrachtet TUN alle von Vorarlberg verursachten Emissionen.