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gelbe Kunststoff-Schutzprofile mit Stahleinlage im Einsatz auf Großbaustelle

Kunststoff-Schutzprofile mit Stahleinlage können Leben retten: Sie werden auf die Anschlussbewehrungseisen aufgesteckt, um stürzende Bauarbeiter vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Gefahrenquellen auf Baustellen

Jeder fünfte Arbeitsunfall in Österreich ereignet sich bei Bauarbeiten und fast jede zehnte Person erleidet im Bereich Bau innerhalb eines Jahres einen Arbeitsunfall. Damit ist die Zahl an Arbeitsunfällen auf dem Bau doppelt so hoch wie in anderen Branchen (Durchschnittswerte).

In diesem Beitrag haben wir wichtige Regeln und Vorschriften zur Arbeitssicherheit auf Baustellen für Sie zusammengestellt.

Umsetzung von Baustellensicherheit

Auf einer Baustelle laufen eine Reihe von Arbeitsabläufen parallel ab. Zudem besteht eine Abhängigkeit der sich stetig verändernden Arbeitsumgebung wie beispielsweise Bodenfestigkeit und Wetter. Beides bedingt, dass sich vielfältige Gefahrenquellen auf Baustellen verbergen können, die es zu beachten gilt.

Insbesondere das Fehlen von Sicherheits- und Schutzvorkehrungen - etwa das Fehlen von wiederverwendbaren Kunststoff-Schutzprofilen - gehören jedoch zu jenen Gefahrensituationen, die vermeidbar sind. Oft werden diese Gefährdungen durch Termindruck der Baustelle verstärkt.
Genauso sind in der warmen Jahreszeit Gefahren durch hohe UV-Strahlung gegeben, der durch speziell schützende Arbeitskleidung sowie entsprechenden Hautschutz jedoch entgegengewirkt werden kann. Auch Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz zählen hier zum Standard-Repertoire.

Herumliegende Materialien, schwere Lasten und gefährliche Arbeiten – etwa mit Elektrizität oder scharfen Gegenständen – können Verletzungen bedingen.

Besondere Vorsicht ist auch bei höher gelegenen Arbeitsplätzen geboten: Absturz gehört nämlich zu den häufigsten Gefahrenquellen auf Baustellen und kann zu schweren Verletzungen mit teils dramatischen Folgen für die Betroffenen führen.

Würden einige einfache Regeln für die Baustellensicherheit eingehalten, wären viele dieser Unfälle vermeidbar. Absturzsicherung gilt dabei als wirksamste Einrichtung, um sowohl den Absturz in gefährdeten Bereichen zu vermeiden, als auch ein sicheres Auffangen von Personen zu gewährleisten. Achtung: es ist verboten, Material auf Fanggerüsten zu lagern!

Auch eine regelmäßige sicherheitstechnische Überprüfung von elektrischen Anlagen und Maschinen gehört zur sicheren Baustelle ebenso wie ein Check, ob diese den witterungsbedingten Umständen auf der Baustelle standhalten.

Gesetzliche Regelungen für die Baustellensicherheit

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) sieht als einen wesentlichen Punkt die erforderlichen Unterweisungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor. Unterweisungen sind immer vor – sowie in regelmäßigen Abständen nach – Aufnahme einer Tätigkeit durchzuführen. Ebenso nach Änderungen in Arbeitsprozessen und nach Unfällen. Diese Unterweisungen sollten auch dokumentiert werden. Neben einem Verständnis für die Sicherheitsvorschriften und Arbeitsanweisungen soll auch das Bewusstsein für die eigene Gesundheit und Sicherheit geschärft werden.

Der Arbeitsschutz muss von der Planung bis zur Koordination auf der Baustelle berücksichtigt werden. Oftmals werden dazu Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren eingesetzt. Diese unterstützen den Bauherrn und übernehmen die Kommunikation zwischen Bauherr und den beschäftigen Handwerkerinnen und Handwerkern auf der Baustelle.

Mit der Ausarbeitung eines „Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGePlan) sorgt die Koordinatorin bzw. der Koordinator für einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten. Lesen Sie dazu mehr in diesem Interview.

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