„Moll, des goht“

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit

Acht Vorarlberger Unternehmen – neben Haberkorn auch Omicron, Gebrüder Weiss, Rhomberg Bau, Sutterlüty, Schwärzler Hotels, Alpla und Pfanner Getränke – haben sich vor mehreren Jahren zusammengeschlossen, um sich für die Förderung regenerativer Energien und für Energie- und Ressourceneffizienz starkzumachen sowie gemeinsam und auch nach außen hin das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu steigern.

Das Ziel: Vorarlberg zu einer Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften zu machen. Auf mehreren Ebenen innerhalb der acht Unternehmen stehen regelmäßige Treffen und Austausch-Veranstaltungen auf der Agenda. Aus dem Verein „Moll, des goht“ wurden unter anderem das Klimaneutralitätsbündnis und das Energieeffizienz-Netzwerk Vorarlberg ins Leben gerufen.

 

Das Energieeffizienz-Netzwerk Vorarlberg
Innovative Unternehmen nutzen regionale Netzwerke zur Steigerung der Energieeffizienz und verbessern somit auch die eigene Wettbewerbssituation.

Die Idee von lokalen, lernenden Energieeffizienz-Netzwerken (LEEN) stammt ursprünglich aus der Schweiz. Dort wurden seit 1987 rund 70 Netzwerke gegründet, in Deutschland sind circa 60 aktiv. Die beteiligten Unternehmen, meist zehn bis 15 Betriebe aus der Region, sparen Energiekosten durch organisatorische und investive Maßnahmen. Aufgrund der positiven Erfahrungen initiierte die VKW im Frühjahr 2012 das erste Energieeffizienz-Netzwerk in Österreich. Dabei haben sich zwölf Vorarlberger Unternehmen aus verschiedenen Branchen – darunter Firmen wie Haberkorn, Hilti, Ölz Meisterbäcker, Speedline Aluminium Gießerei, Rhomberg Bau oder die Vorarlberger Krankenhaus Betriebs GmbH – zum Ziel gesetzt, ihre Energieverbräuche und -kosten sowie CO2-Emissionen zu reduzieren.