Messschrauben

Die Bestandteile einer Messschraube

Messergebnisse ablesen ist nicht immer einfach

Die Messschraube ist in vielen Bereichen als Längenmessgerät nicht wegzudenken. Das richtige Ablesen und Einstellen des Werkzeugs bedarf allerdings oft einer Erklärung. Aus diesem Grund haben wir hier für Sie die wichtigsten Fakten und Informationen zusammengefasst.


Messschrauben – Highlights

Messschraube mit der gerade ein Gegenstand gemessen wird
So funktioniert das Messen mit einer Messschraube

Das zu messende Werkstück wird zwischen Messamboss und Messspindel gehalten, dann wird die Kupplung ohne Schwung so weit eingedreht, bis sowohl Messamboss als auch Messspindel am Werkstück anstehen. Die Messschraube ist so aufgebaut, dass die Messspindel mit einem präzisen Messgewinde durch ein Mutterngewinde geführt wird. Jede Umdrehung entspricht so einem bestimmten Maß. Am Ende kann so auf einer Skala das Ergebnis abgelesen werden.

Unsere Tipps

  • Um Amboss und Spindel von Staub und Schmutz zu befreien, klemmen Sie vor der Verwendung ein Blatt Papier dazwischen und ziehen es langsam heraus.
  • Trennen Sie die Messflächen nach dem Gebrauch um ca. 0,2 bis 2 mm und verstauen Sie das Gerät in einem eigenen Etui.
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Beispiele für Ergebnisse beim messen mit Messschrauben
So wird die Messschraube abgelesen

Wird die Skalentrommel einmal gedreht, bewegt sich die Messspindel axial um einen halben Millimeter. Jeder Teilstrich auf der Skalentrommel entspricht 0,01 mm. Die oberen Teilstriche auf der Skalenhülse sind volle Millimeter, die unteren Striche halbe Millimeter. So können nun auf der Skalenhülse die Millimeter inklusive der halben Millimeter abgelesen und die auf der Skalentrommel angezeigten Zehntelmillimeter hinzugezählt werden.

Beispiele zum besseren Verständnis finden Sie im Bild.

Tabelle mit den Bedeutungen der IP-Schutzklassen
IP-Schutzklassen bei Handmessgeräten

Messschrauben sind über ihre Lebensdauer hinweg zahlreichen äußeren Einflüssen ausgesetzt, die Funktion, Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Werkzeuge beeinträchtigen. Es ist daher entscheidend, dass die Geräte so konzipiert sind, dass sie diesen Einflüssen standhalten. Mit den IP-Schutzklassen wird dem Verwender angegeben, welchen Einflüssen das Gerät wie gut standhält. Diese Codes klassifizieren den Schutz der Gehäuse gegen Festkörper, Staub und Wasser. Die Codes bestehen aus der Schutzklasse (International Protection = IP) und einer zweistelligen Zahl. Die erste Ziffer (0 bis 6) bezieht sich auf den Schutz gegen feste Fremdkörper und Staub, die zweite (0 bis 8) definiert den Schutz gegen Wasser.

Was welche Schutzklasse genau bedeutet, sehen Sie in der Tabelle im Bild. Mit einem Klick können Sie dieses vergrößern.

Wenn die Messgeräte die dafür vorgesehenen Tests bestehen, dürfen sie mit der IP-Schutzklasse versehen werden.

 

Messschraube, die mit Wasser bespritzt wird
Messschraube mit hoher IP-Schutzklasse

Die Bügelmessschraube nach IP65 war die weltweit erste dieser Schutzklasse. Alle anderen bis zu diesem Zeitpunkt erhältlichen Bügelmessschrauben erreichten maximal die Schutzklasse IP54.

Die Schutzart IP65 bescheinigt der digitalen Bügelmessschraube absolute Staubdichtheit und damit die höchste definierte IP-Sicherheitsstufe beim Berührungs- und Fremdkörperschutz. Mit der zweiten Ziffer 5 erweist sich das Handmessmittel weiterhin als strahlwassergeschützt, womit es einem aus jeder Richtung auf das Gehäuse gerichteten Wasserstrahl schadlos widersteht.

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