PSA-Verordnung

Verordnung zur Persönlichen Schutzausrüstung - Haberkorn GmbH

Die Verordnung zur persönlichen Schutzausrüstung.

Bereits seit 1. Mai 2014 ist die Verordnung Persönliche Schutzausrüstung (PSA-V) in Österreich in Kraft getreten. Um Ihnen die Umsetzung der PSA-Verordnung in Ihrem Betrieb zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Infos, Merkblätter, Checklisten, Schulungsangebote uvm. hier gesammelt.


Highlights PSA-Verordnung

Was es als Arbeitgeber/-in zur Verordnung zu beachten gibt.

Die Pflichten der Arbeitgeber/-innen in Sachen PSA können recht undurchsichtig und kompliziert sein. Hier finden Sie eine einfache Übersicht der wichtigsten Pflichten der Arbeitgeber, aber auch Ideen zur Umsetzung der PSA-Verordnung:

  • Arbeitsplatzevaluierung
  • Kollektive technische und organisatorische Maßnahmen vor „persönlichen“ Maßnahmen (PSA)
  • Bewertung der PSA - Soll-Ist-Vergleich
  • PSA am Ort der Gefahr zur Verfügung stellen (auf Kosten der Arbeitgeber)
  • Anpassung der PSA an Träger/-innen, insbesondere wegen medizinischer Notwendigkeit
  • Kennzeichnung von Bereichen, in denen PSA zu verwenden ist (räumlich abgegrenzt)
  • Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. der Sicherheitsvertrauenspersonen
  • Information, Schulung, Unterweisung
  • Prüfung Atemschutz und PSA gegen Absturz laut vorgegebenen Intervallen
PSA-Schulung bei Haberkorn
Das STOP-Prinzip.

Substitution: Kann eine Gefahr beseitigt werden, z. B. indem ein gefährlicher Arbeitsstoff durch einen ungefährlichen oder weniger gefährlichen ersetzt (substituiert) wird?

Technik: Kann man den Menschen von einer Gefahr trennen, z. B. durch eine Schutzeinrichtung an einer Maschine, oder kann die Gefahr minimiert werden z. B. durch Absaugung eines gesundheitsgefährdenden Arbeitsstoffes?

Organisation: Kann durch eine organisatorische Maßnahme die Wirkung der Gefahr auf den Menschen minimiert werden? Dazu zählen insbesondere Maßnahmen, die

  • die Anzahl von Personen im Gefahrenbereich auf das erforderliche Mindestmaß reduzieren
  • die Aufenthaltsdauer von Personen im Gefahrenbereich beschränken
  • den Zutritt zu Gefahrenbereichen auf bestimmte Personengruppen (z. B. mit besonderer Fachkunde) beschränken

Personenbezogen: Diese sind ggf. ergänzend zu technischen oder organisatorischen Maßnahmen anzuwenden. Dazu zählen Maßnahmen wie die Beachtung von Anweisungen zum richtigen Umgang mit Gefahren bzw. zum Verhalten in Gefahrenbereichen und die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung.  

Sicherheitstipps zur PSA-Verordnung

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter in vorgegebenen Abständen über die Gefahren am Arbeitsplatz und die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen unterweisen. Dieser 50-Sekunden-Filmclip enthält wertvolle Hinweise und Expertentipps zum Thema PSA-Verordnung.

Tipps zum Thema Sicherheitsschuhe

Sicherheitsschuhe schützen in der Industrie, im Bau und im Handwerk vor verschiedenen Gefahren. Dieser 50-Sekunden-Filmclip enthält wertvolle Hinweise und Expertentipps zum Thema Sicherheitsschuhe.

Sicherheitstipps zum Thema Hautschutz

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet ein geeignetes Hautschutzsystem zu installieren. Dieser 50-Sekunden-Filmclip enthält wertvolle Hinweise und Expertentipps zum Thema Hautschutz.

Unser Hautschutzplan für Sie.

Wir helfen Ihnen bei der Auswahl und Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen Hautschutz-Systems und erstellen mit Ihnen Hautschutzpläne.

Den Haberkorn Hautschutzplan mit allen Informationen zu Hautschutz, Reinigung und Pflege finden Sie hier.

 

 

Schulung zur Umsetzung der PSA-Verordnung
Das Haberkorn PSA-Schulungsangebot

Zur Umsetzung der PSA-Verordnung bieten wir Ihnen verschiedene Leistungspakete:

  • Sachkundigenschulung "PSA gegen Absturz"
  • Unterweisung "PSA gegen Absturz" - ohne aktive Anwendungsübungen
  • Unterweisung "PSA gegen Absturz" - mit aktiven Anwendungsübungen
  • Unterweisung "PSA gegen Absturz" - Schwerpunkt Rettung
  • Erlangen der Fachkunde für Atemschutz gemäß PSA-Verordnung
  • Erstellen von Hautschutz- bzw. Handschuh-Plänen

Weitere Informationen zu unseren Leistungspaketen finden Sie in unserer Broschüre im Download Center.

Rückblick Schulung Fachkunde für Atemschutz
Rückblick Schulung "Fachkunde Atemschutz gemäß PSA-Verordnung"

Eine wesentliche Neuheit in der PSA-Verordnung ist, dass im Bereich Atemschutz in vorgegebenen Intervallen Unterweisungen, Übungen und Überprüfungen der PSA durchgeführt werden müssen. Dies muss durch eine nachweislich fachkundige Person für die jeweiligen Atemschutzprodukte gemacht werden. Die Fachkunde für die führenden Marken im Atemschutz 3M, Speedglas und Sundström konnten die zahlreichen Teilnehmer als Premiere in Österreich direkt bei Haberkorn erlangen. Nicht überraschend war der große Andrang zu dieser Schulung, die in kurzer Zeit ausgebucht war.

In der theoretischen Einführung ging Ing. Georg Frank Zumtobel (SFK) von 3M auf die gesetzlichen Grundlagen zur Fachkunde für Atemschutz laut PSA-Verordnung ein. Weiters wurden die allgemeinen Pflichten der Arbeitgeber bei diesem Thema, Unterweisungspflichten, nötige Übungen sowie die Intervalle und Überprüfungen von Atemschutzprodukten behandelt.

Im Anschluss wurden in den Praxisblöcken alle nötigen Details zur Unterweisung und Überprüfung der Atemschutzprodukte der Marken 3M, Speedglas und Sundström vermittelt. Hierbei konnten sich die Teilnehmer mit den einzelnen Atemschutzprodukten auseinandersetzen. Nach dem schriftlichen Abschlusstest wurde den Teilnehmern die Fachkunde für Atemschutz für 3M, Speedglas und Sundström verliehen.

Die Termine wann und wo Sie die Fachkunde für Atemschutz erlangen können, finden Sie hier.

Safety Day bei Hirschmann Automotive

Die Hirschmann Automotive GmbH hat sich intensive Gedanken zur Umsetzung der "Verordnung Persönliche Schutzausrüstung" (PSA-V) gemacht. Eine besondere Herausforderung der PSA-Verordnung ist die Einbeziehung der Mitarbeiter bei der Auswahl der Persönlichen Schutzausrüstung.

Hirschmann hat deshalb einen Safety Day veranstaltet, bei dem alle Mitarbeiter eingeladen waren. Im Stationsbetrieb konnten die Mitarbeiter jene Arbeitsschutzprodukte testen und bewerten, die im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung als geeignet eingestuft wurden. Es gab Stationen zu den Themen Sicherheitsschuhe (Anprobe und Bewertung), Hautschutz testen, Hitze- und Schnittschutzhandschuhe unter realen Bedingungen testen, uvm.

Unterstützt wurde Hirschmann von Haberkorn, der AUVA und der Betriebsärztin. Das Ergebnis war eine klare Auflistung, welche Arbeitsschutzartikel den Mitarbeitern am meisten zugesagt haben. Als wichtiger Nebeneffekt, wurden die Mitarbeiter zum Thema Arbeitssicherheit sensibilisiert und motiviert.


Servicepakete für jede Anwendung