Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz

Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz lohnt sich

Ein sicheres Gefühl
Heute für morgen handeln.

Bei Haberkorn ist handeln weit mehr als der Austausch von Geld gegen Ware. Im Sinne einer lebenswerten Zukunft für nachfolgende Generationen steht unter dem Namen "Nachhaltig handeln" die wirtschaftliche, ökologische und soziale Verantwortung im Vordergrund. Diese Einstellung nimmt natürlich auch großen Einfluss auf unser Sortiment.

Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung und gute Arbeitsbedingungen sind auch beim Arbeitsschutz wichtige und präsente Themen. Um diese voranzutreiben und zu prüfen, gibt es verschiedenste Institutionen und Initiativen. Einige davon stellen wir Ihnen hier vor. 


Highlights Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz

OEKO-TEX® Logo
OEKO-TEX®–"Textiles Vertrauen"

Der OEKO-TEX®-Standard ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte aller Verarbeitungsstufen und schafft ein weltweit einheitliches Qualitätssicherungssystem. Globale Unterschiede in der Schadstoffbewertung werden damit ausgeglichen. Herausgeber ist die Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie.

STANDARD 100 by OEKO-TEX®

Ziel ist es, die überprüfte gesundheitliche Unbedenklichkeit von Textilprodukten mithilfe eines Labels für den Verbraucher einfach ersichtlich zu machen. Alle mit dem Label gekennzeichneten Textilien unterschreiten vorgegebene Grenzwerte für gewisse gesundheitsgefährdende Schadstoffe nachweislich.

Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen alle Bestandteile den geforderten Kriterien entsprechen – also auch Garne, Drucke, Knöpfe oder sonstiges Zubehör.

Eine Gliederung in vier Klassen nach Verwendungszweck entscheidet, wie streng die Grenzwerte sind. Für Textilien, bei denen mit viel Hautkontakt zu rechnen ist, sind die Grenzwerte höher als bei Kleidungsstücken mit wenig Hautkontakt.

I – Artikel für Babys und Kleinkinder

II – Artikel mit direktem, lang andauerndem bzw. großflächigem Hautkontakt

III – Textilien ohne oder mit nur geringem Hautkontakt

IV – Ausstattungsmaterialien

Die Grenzwerte sind weltweit verbindlich und werden jährlich modifiziert und erweitert. Geprüft werden die Textilien auf gesetzlich verbotene Substanzen, gesetzlich reglementierte Substanzen, bekanntermaßen gesundheitsgefährdende Substanzen und Parameter zur Gesundheitsvorsorge.

Der Standard trägt damit aus Verbrauchersicht zu einer hohen und effektiven Produktsicherheit bei. Um die dauerhafte Erhaltung des Standards zu gewährleisten, führt OEKO-TEX® jährlich Firmen-Audits sowie Produktkontrollen durch. Diese Kontrollen umfassen mindestens 25 % aller ausgestellten OEKO-TEX®-Zertifikate. Außerdem ist das Zertifikat nur für ein Jahr gültig und muss danach erneuert werden.

STeP by OEKO-TEX®

Diese Zertifizierung fungiert als Ergänzung zum Standard 100 by OEKO-TEX® und ist ein Zertifizierungssystem für nachhaltige Produktionsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Es werden also in Produktionsbetrieben aller Verarbeitungsstufen die Produktionsbedingungen, die Umweltfreundlichkeit, der effiziente Einsatz von Ressourcen sowie die Einhaltung von sozialverträglichen Arbeitsbedingungen geprüft.

Ziel dieser Zertifizierung sind dauerhaft umweltfreundliche Produktionsprozesse, optimale Arbeitssicherheit und die Umsetzung sozialer Arbeitsbedingungen.

Die Zertifizierung ist für drei Jahre gültig und muss dann erneuert werden.

MADE IN GREEN by OEKO-TEX®

MADE IN GREEN by OEKO-TEX® ist die Kennzeichnung für Textilien, die gemäß OEKO-TEX®-Richtlinien auf Schadstoffe geprüft und nachhaltig produziert wurden.

Zusätzlich sind "MADE IN GREEN"-Produkte mit einer Produkt-ID bzw. einem QR-Code ausgestattet, damit jeder die Artikel transparent zurückverfolgen kann.

Auch dieses Label ist für ein Jahr gültig und muss dann erneuert werden.

Fair Wear Foundation Logo
Fair Wear Foundation

Die Fair Wear Foundation (FWF) setzt sich mit ihren Mitgliedsunternehmen für bessere Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie ein.

Mitglieder der Fair Wear Foundation verpflichten sich, die Richtlinien in ihren Abläufen und Lieferketten umzusetzen. Die Hauptaufgaben der Organisation sind die Überprüfung, die Bewertung und die öffentliche Berichterstattung über die Fortschritte bei der Umsetzung der Kriterien.

Diese sind:

  • keine Kinderarbeit
  • faire Entlohnung
  • soziale Absicherung
  • Mitspracherecht im Unternehmen
  • geregelte Arbeitszeiten
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
  • umweltfreundliche Produkte
  • Kontrolle und Transparenz
GLOBAL COMPACT Logo
UN Global Compact

Der UN Global Compact ist eine Initiative zur nachhaltigen Entwicklung und Globalisierung. Teilnehmende Unternehmen müssen versuchen, zehn festgelegte Prinzipien sowie 17 globale Ziele nachhaltiger Entwicklung zu fördern.

Die zehn Prinzipien sinngemäß zusammengefasst lauten:

  • Die international verkündeten Menschenrechte sind einzuhalten und wo möglich zu fördern.
  • Es ist sicherzustellen, dass man sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig macht.
  • Die Vereinigungsfreiheit sowie die Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen müssen gewährleistet sein.
  • Zwangsarbeit ist nicht gestattet.
  • Der Einsatz für die Abschaffung von Kinderarbeit ist zu leisten.
  • Die Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung ist zu beseitigen.
  • Ein vorsorgender Umgang mit Umweltproblemen ist zu unterstützen.
  • Es müssen Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt ergriffen werden.
  • Die Entwicklung und Verbreitung von umweltfreundlichen Technologien ist zu unterstützen.
  • Die Unternehmen sollen sich gegen Korruption, Erpressung und Bestechung engagieren. 

Die 17 globalen Ziele, die ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen bis 2030 bewältigen sollen, sind:

  • keine Armut
  • kein Hunger
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • hochwertige Bildung
  • Geschlechtergleichstellung
  • sauberes Wasser und Sanitärversorgung
  • bezahlbare und saubere Energie
  • menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • Reduktion von Ungleichheiten
  • nachhaltige Städte und Gemeinden
  • verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Leben unter Wasser
  • Leben an Land
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele 

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