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Welche Normen/ Kennzeichnungen bei Gasmessgeräten sollte man kennen?

· 1 Min Lesezeit

Gasmessgeräte dienen zum Erkennen möglicher Gefahren in der Atmosphäre wie Sauerstoffmangel, Ansammlungen giftiger Gase oder einer hohen Konzentration explosibler Gase. Sie sind somit lebensrettende Ausrüstungen für die jedoch spezielle Normen und Kennzeichnungen gelten. Wir erklären die wichtigsten in Kurzform…

CE-Kennzeichnung

Diese Kennzeichnung auf einem Produkt ist eine Erklärung des Herstellers, dass das Produkt allen geltenden Bestimmungen der Europäischen Union entspricht und alle erforderlichen Konformitätsbewertungsverfahren abgeschlossen sind. Typische Richtlinien für tragbare Gasmesstechnik sind ATEX und EMV.

ATmosphère EXplosible

„ATmosphère EXplosible“ ist Französisch für einen explosionsgefährdeten Bereich. Die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU gilt für Geräte und Schutzsysteme zur Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen. Die Richtlinie legt die grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen und Konformitätsbewertungsverfahren fest, die vor dem Inverkehrbringen von Produkten in der EU anzuwenden sind.

EMV 

Die Richtlinie 2014/30/EU über die elektromagnetische Verträglichkeit soll die elektromagnetische Abstrahlung von Geräten so begrenzen, dass sie den Betrieb anderer Geräte nicht beeinträchtigt, und sicherstellen, dass das Gerät selbst vor elektromagnetischen Störungen geschützt ist.

Eine  typische Gasmessgerätkennzeichnung hat viele Abkürzungen - in dieser Übersicht finden Sie die Erläuterung was sie jeweils bedeuten, von Schutzart, Temperaturklasse, ATEX Gruppe, usw.

Hier geht es zur Übersicht.


Über den Autor

Bernhard Bär
Haberkorn Experte
Bernhard Bär ist seit 15 Jahren Sortimentsmanager für Arbeitsschutz bei Haberkorn. Er gestaltet und vermarktet das Arbeitsschutz-Sortiment mit Blick auf die Kundenbedürfnisse.