Veranstaltungsdetails

Symposium PSA-Verordnung - Umsetzung in der Praxis

Als Österreichischer Marktführer im Bereich Arbeitsschutz, will Haberkorn seinen Kunden mit Fach-Symposien zielgerichtete Informationen und somit einen Mehrwert bieten.

„Jeder hat die Verordnung Persönliche Schutzausrüstung (PSA-V), die seit 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist, gelesen und soweit verstanden. Wie man diese Verordnung praxisgerecht umsetzt, ist vielen Industrie- und Gewerbebetrieben jedoch noch lange nicht klar. Immerhin sind nun deutlich höhere Aufwände für Themen wie Überprüfungen, Rettungsübungen, Unterweisen, etc. zu erfüllen. Bei Gesprächen mit unseren Kunden haben wir festgestellt, dass sich viele Betriebe ähnliche Fragen zum Umsetzung der PSA-V in der Praxis gestellt haben. Aus diesem Grund haben wir dieses Symposium auf die Beine gestellt“, erläutert Bernhard Nemcic, Sortimentsmanager für Arbeitsschutz bei Haberkorn.

Erster Referent war Ing. Erich Birgmayr MSc (Ingenieurbüro für Sicherheitstechnik und Umwelt sowie Landesstellenleiter VÖSI). Er stellte die seit 1. Mai 2014 geltende Verordnung vor und gab zu jedem der Punkte praktische Erläuterungen und Umsetzungstipps. Seine Botschaft an die Teilnehmer lautete: „Nutzt diese neue Regelung als Chance!“

Anschließend vermittelte Dr. Wolfgang Röcher (Head of Quality Management & Scientific Information Deb-Stoko Europe GmbH) in seinem Statement die Auswirkung der neuen Verordnung auf das Thema Hautschutz. Hautgefährdungen sind als mögliche Belastung zu evaluieren. Auf die Hautgefährdung durch längeres Tragen dichter Handschuhe wird in der neuen Verordnung explizit Bezug genommen. Auch dafür konnten Lösungsansätze präsentiert werden. Hingewiesen hat Dr. Röcher in seinem Vortrag auch auf die vorhandene Unterstützung seitens der Firma Deb-Stoko und Haberkorn bei der vom Gesetzgeber geforderten Unterweisung und Schulung der Mitarbeiter.

Nach einer kurzen Kaffeepause übernahm Klaus Windbichler, Kundenberater für PSA gegen Absturz bei A. Haberkorn in Freistadt das Wort. A. Haberkorn, der einzige in Österreichisch produzierende Hersteller von Absturzsicherung, hat schon viele Jahre vor der PSA-V, deren Inhalte geschult und umgesetzt. Klaus Windbichler stieg in die Details der Umsetzung der Pflichten bei PSA gegen Absturz ein. Was viele Betriebe bisher noch deutlich zu wenig beachtet haben, sind die Berge- und Rettungsmaßnahmen, die im Vorfeld zu planen und zu üben sind.

Zum Abschluss brachte Ing. Georg Frank-Zumtobel noch einmal Schwung in das Symposium. Er ist bei 3M Österreich für Anwendungstechnik & Trainings zuständig, und ist ausgebildete Sicherheitsfachkraft. Beim Thema Atemschutz bringt die PSA Verordnung viel neuen Aufwand für Arbeitgeber. Immerhin müssen alle Anwender von Atemschutzprodukte nachweislich halbjährlich unterwiesen werden. Vierteljährlich müssen Filter- und Isoliergeräte von einer fachkundigen Person überprüft und dokumentiert werden.

Nach den Vorträgen moderierte Ing. Erich Birgmayr MSc eine Podiumsdiskussion, bei der Fragen gestellt wurden, die in den Vorträgen offen geblieben sind. Beim anschließenden Imbiss gab es die Gelegenheit, sich mit Kundenberatern von Haberkorn, den Vortragenden und Arbeitsschutzexperten auszutauschen.

Hier finden Sie die PSA-Verordnung zum Download:
https://www.haberkorn.com/kataloge/psaverordnung/index.html

Haberkorn bedankt sich für das große Interesse am Symposium.