In vielen Betrieben kommen täglich Schmierstoffe, Lösungsmittel oder Reinigungsmittel zum Einsatz. Die Lagerung dieser Gefahrstoffe stellt für einige, besonders kleinere, Unternehmen eine große Herausforderung dar. Häufig fehlen klare Lagerorganisationen, was die Risiken für Mitarbeitende erhöht und die Betriebssicherheit gefährdet. Ein kompakter, feuerbeständiger Sicherheitsschrank Typ 90 bietet eine Lösung, um Gefahrstoffe sicher, übersichtlich und dazu gesetzeskonform aufzubewahren.
Sicherheitsschränke Typ 90 bieten mindestens 90 Minuten Feuerwiderstandsfähigkeit. Diese Zeitspanne ermöglicht Mitarbeitenden eine sichere Evakuierung und gibt der Feuerwehr Zeit, um größeren Schaden abzuwenden. Spezialisolierungen, selbstschließende Türen und schaumbildende Dichtungen sorgen dafür, dass auch im Extremfall die Gefahrstoffe sicher im Inneren bleiben und Hitze und Rauch nicht in den Schrank hineingelangen.
Düperthal-Sicherheitsschränke verfügen außerdem über eine integrierte Abluftführung, die bei +70 °C automatisch schließt. Zudem sorgt eine Bodenauffangwanne dafür, dass selbst bei Leckagen keine gefährlichen Stoffe austreten.
Jeder Düperthal-Sicherheitsschrank durchläuft strenge Prüfverfahren nach DIN EN 14470-1, einschließlich realitätsnaher Brandtests. Zertifikate unabhängiger Prüfinstitute wie TÜV Süd garantieren die höchsten Sicherheitsstandards und bestätigen auch die Qualität von Auszugsböden, Türen und Schubladen durch Belastungstests.
Durch die Anschaffung zertifizierter Gefahrstoffschränke erhöht sich nicht nur die Betriebssicherheit, die Investition wirkt sich auch positiv auf Versicherungsprämien aus. Durch die Schränke werden nämlich Risiken reduziert, die professionelle Lagerung kann also zu verbesserten Konditionen führen.
Ein kleiner metallverarbeitender Betrieb nutzte täglich Schmierstoffe, Lösungsmittel und Reinigungsmittel in Kleingebinden. Bisher wurden diese Gefahrstoffe ohne spezielles Lagerkonzept offen und ungesichert gelagert. Die Risiken dabei waren erheblich: Brandgefahr durch entzündliche Stoffe, gesundheitliche Risiken durch Hautkontakt oder Dämpfe sowie Umweltschäden durch mögliche Leckagen. Hinzu kam, dass gesetzliche Vorschriften bezüglich der Lagerung nicht eingehalten wurden, was rechtliche Konsequenzen und finanzielle Schäden hätte verursachen können.
Die Implementierung eines feuerbeständigen Sicherheitsschranks Typ 90 veränderte die Situation im Betrieb grundlegend. Der speziell für Gefahrstoffe konzipierte Schrank bietet eine Feuerwiderstandsfähigkeit von 90 Minuten nach DIN EN 14470-1, geprüft und zertifiziert durch unabhängige Prüfinstitute. Durch die spezielle Bauweise mit selbstschließenden Türen, integrierter Auffangwanne und automatischen Abluftsystemen werden Gefahrstoffe sicher und gesetzeskonform aufbewahrt.
Brandschutz optimiert: Im Falle eines Feuers bleiben Gefahrstoffe mindestens 90 Minuten sicher im Schrank verwahrt.
Umwelt und Gesundheit geschützt: Die Auffangwannen und automatischen Lüftungssysteme verhindern, dass gesundheits- und umweltgefährdende Stoffe austreten oder Dämpfe entstehen.
Kostenreduktion: Die Investition in den Schrank und dessen regelmäßige Wartung sind im Vergleich zu den potenziellen Kosten im Schadensfall deutlich rentabler.
Effiziente Lagerorganisation: Die übersichtliche Innenausstattung mit speziellen Fachböden und Auffangbehältern sorgt für eine geordnete und sichere Aufbewahrung und reduziert Ausfallzeiten.
Rechtliche Sicherheit: Der Betrieb erfüllt jetzt alle gesetzlichen Anforderungen und minimiert das Risiko rechtlicher Konsequenzen erheblich.
Durch den Einsatz des Sicherheitsschranks wurde die Sicherheit für die Mitarbeitenden deutlich erhöht, das Risiko von Unfällen und Umweltschäden minimiert und gleichzeitig die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sichergestellt. Zusätzlich konnten durch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen Versicherungsbeiträge gesenkt und somit Betriebskosten reduziert werden. Auch die Lebensdauer der Ausrüstung konnte verlängert werden. Die Mitarbeitenden profitieren von verbesserten Arbeitsbedingungen und höherer Produktivität dank der klaren Lagerstruktur.
In Österreich gibt es strenge Vorschriften zur Lagerung von Gefahrstoffen, die sich teilweise von den deutschen Regelungen unterscheiden. Hier sind einige der wichtigsten österreichischen Bestimmungen:
Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung (AAV): Dieses Gesetz bildet die Grundlage für den Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und umfasst auch Vorschriften zur sicheren Lagerung von Gefahrstoffen.
Grenzwerteverordnung (GKV): Diese Verordnung legt die zulässigen Grenzwerte für gefährliche Stoffe fest und regelt die notwendigen Schutzmaßnahmen.
Verordnung über die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten (VbF 2023): Diese Verordnung regelt die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten und teilt sie in verschiedene Gefahrenkategorien ein.
Arbeitsstättenverordnung (AStV): Diese Verordnung enthält spezifische Vorschriften zur Lagerung von Gefahrstoffen in Arbeitsstätten, einschließlich der Anforderungen an die Lagerorte und Lagermengen
Die Vorschriften in Österreich sind darauf ausgelegt, die Sicherheit von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und der Umwelt zu gewährleisten, ähnlich wie in Deutschland. Ein Gefahrstoffschrank ist notwendig, wenn die Menge der gelagerten Gefahrstoffe bestimmte Schwellenwerte überschreitet oder wenn spezifische Gefahrstoffe gelagert werden, die besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern.

Ein Gefahrstoffschrank (Innenvolumen bis zu 1.000 l) muss strengen Anforderungen entsprechen:
Feuerwiderstandsfähigkeit von mind. 90 Minuten
selbstschließende und versperrbare Türen
Bodenwanne unterhalb der untersten Stellebene (Mindestauffangvolumen 10 %)
höchstens 1 m³ Inhalt
nur für brennbare Flüssigkeiten bestimmt
Zu- und Abluftöffnungen für mind. 10-fachen Luftwechsel, bei Brand selbsttätig schließend
Düperthal | Sicherheitsschränke, Gefahrstoffcontainer
Geprüfter Sicherheitsschrank zur sicheren und vorschriftsmäßigen Lagerung brennbarer Flüssigkeiten in Arbeitsräumen.