Im Gerüstbau oder bei der Arbeit im Lager ist eine durchstichsichere Sohle erforderlich. Hingegen wird bei der Arbeit mit frischem Asphalt eine Hitzeschutzsohle benötigt. In Nassbereichen solle der Sicherheitsschuh vor Wassereintritt schützen.

Auch etwaige Beeinträchtigungen oder Belastungen der Trägerin oder des Trägers sind dabei zu Berücksichtigen. Damit man bei der Vielfalt an Möglichkeiten den Überblick behält, gibt es eine Beispielsammlung zur Orientierung.

Dabei ist eine Gefährdung nicht unbedingt an bestimmte Tätigkeiten oder Berufe gebunden, sondern dann vorhanden, wenn Verletzungen durch folgende Situationen passieren können.

  • Ausrutschen

  • Stoßen

  • Einklemmen

  • Umfallen

  • Herabfallen

  • Abrollen

  • Hineintreten

  • Hitze oder Kälte

  • Chemikalien

Für die Auswahl geeigneter Fuß- oder Knieschutzmaßnahmen ist eine fundierte Risikobewertung unerlässlich. Dabei sind sowohl die Art der Gefährdung als auch deren Auftretenswahrscheinlichkeit und Expositionsdauer zu berücksichtigen. Liegen keine bestehenden Bewertungen aus der Gefährdungsbeurteilung vor, kann die Berechnung einer Risikoprioritätszahl (RPZ) als Entscheidungshilfe herangezogen werden.

Wird im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ein Risiko für die Füße identifiziert, sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet, geeigneten Fußschutz bereitzustellen. Die Beschäftigten sind wiederum in der Pflicht, die Sicherheitsschuhe im Arbeitsalltag bestimmungsgemäß zu tragen.

Sonderschuharten mit Fußschutz

Für Schweißarbeiten, die Arbeiten mit handgeführten Spritzeinrichtungen (Hochdruckwasserstrahlern), im Umgang mit Kettensägen, bei der Arbeit mit Teilen, die unter Spannung stehen oder zum Schutz gegen Chemikalien gibt es spezielle Sonderschuharten, um den Fuß ordnungsgemäß zu schützen. Wenn orthopädische Einlagen nötig sind, müssen die Schuhe vom Hersteller zertifiziert und anpassbar sein, um die Schutzfunktion aufrecht zu halten. Hierzu beraten wir Sie gerne!

Ihr Experte

Bernhard Bär

Bernhard Bär

Sortimentsmanager Arbeitsschutz, Haberkorn GmbH
Bernhard Bär ist seit vielen Jahren Fachexperte für Arbeitsschutz bei Haberkorn und in sämtlichen Belangen zentraler Ansprechpartner sowie verantwortlich für das Sortiment.
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Ein Bild von unserem Verkaufsraum von einem Experten vor der Sicherheitsschuh Regalwand
Auch in Spezialfällen haben wir eine Lösung für Sie!

In 3 Schritten zum passenden Sicherheitsschuh

Nach der Gefährdungsbeurteilung kann der passende Sicherheitsschuh in nur vier Schritten ausgewählt werden.

  1. Bestimmung der Sicherheitsklasse
    Auf Basis der Gefährdungsbestimmung können die Kriterien, die der Sicherheitsschuh erfüllen soll, nun einer Sicherheitsklasse zugeordnet werden – welche Sicherheitsklasse darf es denn sein?

  2. Auswahl des Models
    Folgende Fragen können dabei hilfreich sein: Sommer oder Winter? Soll der Schuh über den Knöchel gehen, soll es ein Halbschuh sein oder doch ein Stiefel? Welches Model passt am besten für den vorhergesehenen Anwendungsbereich?

  3. Pflegeintensität des Schuhs
    Wie oft wird der Schuh gereinigt? Wie sollte der Schuh gereinigt werden? In welchen Abständen muss der Schuh gewechselt werden?

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Über die Autorin

Merisa Topic

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Sortimentskommunikation Arbeitsschutz, Haberkorn GmbH
Merisa Topic unterstützt die Sortimentskommunikation im Bereich Arbeitsschutz bei Haberkorn. Sie ist Ansprechpartnerin für Kommunikationsmaßnahmen und bereitet relevanten Content zu Fachthemen für geeignete Kommunikationskanäle auf.
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