Puder in Einmalhandschuhen hat vor allem den Zweck, das An- und Ausziehen zu vereinfachen.
Für Personen, die zu schwitzenden Handflächen neigen oder ihre Handschuhe oft mit feuchten Händen anziehen müssen, sind gepuderte Handschuhe die richtige Wahl – dank der gepuderten Innenseite lassen sich Einweghandschuhe schneller an- und ausziehen, da Puder die Feuchtigkeit auf der Haut reduziert und so ein trockeneres Hautgefühl vermittelt. Insbesondere in heißen Klimazonen oder während der Sommermonate wird der Einsatz gepuderter Handschuhe als vorteilhaft empfunden.
Heutzutage werden aus gesundheitlichen Gründen oft ungepuderte Latexhandschuhe verwendet. Gepuderte Latexhandschuhe erhöhen das Risiko einer Latexallergie, weil durch den Puder Latexproteine, die in den Handschuhen enthalten sind, auf die Haut übertragen werden. Beim An- und Ausziehen der Handschuhe gelangen die Latexallergene in die Luft und können so bei Betroffenen zu Atemwegsproblemen führen. Auch bei gepuderten Nitril- und Vinylhandschuhen kann die Schleimhaut gereizt und die Haut ausgetrocknet werden.
Wenn es um Schutzwirkung geht, zählt nicht nur das Produkt, sondern auch das Handling (z. B. korrektes An- und Ausziehen). Genau diese Einflussfaktoren werden in einer BAuA-Übersichtsstudie zur PPE-Wirksamkeit gegen dermale Exposition beschrieben.
Vorteile von gepuderten Einmalhandschuhen
leichtes An- & Ausziehen
trockeneres Hautgefühl bei schwitzenden oder nassen Händen
Nachteile von gepuderten Einmalhandschuhen
Risiko einer Allergie
trockene Haut
gereizte Schleimhäute
