Brandschutztüren, auch Feuerschutztüren genannt, dienen als vorbeugender Brandschutz in privaten wie auch in öffentlichen Gebäuden und sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen sowie ein ÖNORM-Zertifikat aufweisen und das ÜA-Zeichen tragen. Nur dann gilt eine Tür als „zertifizierte Brandschutztür“ und es ist sichergestellt, dass die Feuerschutztür alle vorgegebenen Auflagen erfüllt.

Zusätzlich werden Brandschutztüren unterschiedlichen Feuerwiderstandsklassen zugeordnet. Diese geben in Minuten die Dauer an, die die Tür im Brandfall mindestens standhält. Sie werden laut DIN 4102 in folgende Klassen unterteilt:

Feuerschutzklasse

Brandwiderstandsdauer

Ei2 0

0 Minuten

Ei2 30

30 Minuten

Ei2 60

60 Minuten

Ei2 90

90 Minuten

Ei2 120

120 Minuten

Ei2 180

180 Minuten

Neben dem Schutz vor Feuer können Brandschutztüren je nach Nutzung und Bedarf auch rauchdicht, einbruchhemmend oder schalldicht sein.

Mit der DryFix-Zarge erfolgt die Montage schnell, einfach und sauber. Durch den trockenen Einbau wird das Risiko von Verschmelzung und Schäden an der Zarge oder am Mauerwerk reduziert. Feuerschutztüren von Haberkorn sind ab Werk komplett vorgerichtet und bereits mit Mineralwolle hinterfüllt.

Welche gesetzlichen Vorgaben im vorbeugenden Brandschutz für Arbeitsstätten gelten und worauf bei der Auswahl und Ausführung von Brandschutzeinrichtungen zu achten ist, fasst die österreichische Arbeitsinspektion übersichtlich zusammen.

Technikraum mit Heizungsanlage, Lüftungsrohren und geöffneter Brandschutztür
Brandschutztüren vermeiden je nach Feuerschutzklasse für eine gewisse Zeit die Ausbreitung eines Brandes.

Über den Autor

Lukas Weiß

Lukas Weiß

Einkäufer Hoch- und Tiefbau, Haberkorn GmbH
Lukas Weiss ist Einkäufer im Sortimentsbereich Hoch- und Tiefbau. Er ist Ansprechpartner bei Anfragen und Bestellungen für Baubedarf, Schalungstechnik und Schwingungstechnik und ist im Bereich Beratung und Auslegung in der Schwingungstechnik tätig.