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S1 Sicherheitsschuhe, Arbeitsschuhe von Elten
Sicherheitsschuhe für den Innenbereich

Arbeitsschuhe der Klasse S1 kommen meist in trockenen Indoorplätzen zum Einsatz, zum Beispiel in der Industrie oder beim Handwerk. Sie zeichnen sich meist durch eine sehr atmungsaktive, offene Schaftkonstruktion aus. Mehr in unserem Ratgeber

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Sandale S1 Impulse XXT blue easy ESD 719755 | S1 Sicherheitsschuhe, Arbeitsschuhe
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Sandale S1 Impulse XXT blue easy ESD 719755

Elten | S1 Sicherheitsschuhe, Arbeitsschuhe

Sehr bequeme und luftige ESD-fähige Sicherheitssandale aus Mikrofaser mit Zehenschutzkappe aus Kunststoff, nach EN ISO 20345:2011 S1 SRC. Durch die lederfreie Ausstattung ist der Schuh bestens für Leder-Allergiker geeignet.

Halbschuh S1 Impulse XXT blue low ESD 729755 | S1 Sicherheitsschuhe, Arbeitsschuhe
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Halbschuh S1 Impulse XXT blue low ESD 729755

Elten | S1 Sicherheitsschuhe, Arbeitsschuhe

ESD-fähiger, super leichter Arbeitsschuh aus Mikrofaser und atmungsaktivem Textilmaterial mit elastischem Schnürsystem mit Schnellarretierung, nach EN ISO 20345:2011 S1 SRC. Durch die lederfreie Ausstattung ist der Schuh bestens für Leder-Allergiker geeignet.

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Häufig gestellte Fragen

Unsere Fachexperten bringen es auf den Punkt

Bernhard Bär
Bernhard Bär
Haberkorn Experte für S1 Sicherheitsschuhe, Arbeitsschuhe

S1-Sicherheitsschuhe: ideal für den Innenbereich

Arbeitsschuhe der Sicherheitsklasse 1 besitzen einen Zehenschutz, sind im Fersenbereich geschlossen, rutschfest, antistatisch und haben eine öl- und benzinresistente Sohle. Sie sind deshalb für trockene Arbeitsumgebungen ideal geeignet. Sicherheitsschuhe der Klasse S1P sind zusätzlich noch durchtrittsicher.

Auf einen Blick
    Model steigt mit Sicherheitsschuhen in einen Hubschrauber
    Mit der richtigen Schutzklasse für Sicherheitsschuhe sind Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem richtigen Weg. Schutzklasse S1 ist für Arbeiten im Trockenen am besten geeignet.

    Auswahl von Sicherheitsschuhen der Klasse 1

    Wie auch bei anderen Teilen der persönlichen Schutzausrüstung muss vor der Auswahl des richtigen Sicherheitsschuhes grundsätzlich eine fundierte Arbeitsplatzevaluierung stattfinden, um mögliche Gefahren erkennen zu können und die Sicherheitsklasse des Arbeitsschuhes richtig auszuwählen.

     Sicherheitsschuhe sind in vielen Branchen verpflichtend, was bedeutet, dass Arbeitsschuhe sehr lange und häufig getragen werden müssen. Deshalb sollten Arbeitsschuhe neben der entsprechenden geeigneten Sicherheitsklasse auch einen hohen Tragekomfort bieten können. Um möglichst angenehm tragbar zu sein, muss der Schuh eine perfekte Passform bieten. Jeder Mensch hat eine andere Fußform, darum empfiehlt sich das Probetragen mehrerer Schuhmodelle. Ganz genaue Ergebnisse verschafft eine Fußvermessung. Haberkorn bietet dieses Service mit den neuesten Technologien an – fragen Sie Ihre Haberkorn Beraterin oder Ihren Haberkorn Berater!

    Gesundheitliche Aspekte sollten nicht außer Acht gelassen werden

    Außerdem nehmen gute Arbeitsschuhe zusätzlich Rücksicht auf gesundheitliche Einschränkungen der Trägerin oder des Trägers. Eine gute Beratung ist hier unerlässlich. Bei Rücken- und Kniebeschwerden empfiehlt es sich, Modelle zu wählen, die einen festen Stand bei gleichzeitig hoher Dämpfung garantieren. Auch für langes stehen gibt es Sicherheitsschuhe, die unterstützend wirken.

    leichte S1-Sicherheitsschuhe im Fokus
    Angenehmer Sicherheitsschuh aus atmungsaktiver, perforierter Mikrofaser, mit soft-&-safe-Dämpfung.
    Angenehmes Tragen durch Atmungsaktivität

    Sicherheitsschuhe der Klasse 1 werden gerne in Industriehallen und Logistik eingesetzt, wo es oft warm und stickig ist. Umso praktischer ist es in einem solchen Fall, wenn die Schuhe atmungsaktiv sind und das Tragen dadurch angenehmer wird. Auch beispielsweise im Einzelhandel, in Kfz-Werkstätten, im Maschinenbau, im Handwerk, bei Baggerfahrern und bei Beladetätigkeiten kommen S1-Arbeitsschuhe zum Einsatz.


    Wie oft sollen S1-Sicherheitsschuhe ausgetauscht werden?

    Ein Schuh, der fünf Tage die Woche durchgehend getragen wird, wird üblicherweise einmal jährlich ausgetauscht – was nicht nur aus hygienischen Gründen ratsam ist, auch die Dämpfung im Schuh verliert mit der Zeit an Haltbarkeit. Ein weiterer Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Schuhsohle. Durch das ständige Tragen wird diese nach einem Jahr besonders abgerieben bzw. abgelaufen sein. Leichte und luftige Schuhe, wie es Sicherheitsschuhe der Klasse 1 oft sind, halten teilweise auch weniger lang. Ein jährlicher Austausch wird im Sinne der Sicherheit jedenfalls empfohlen.


    Gesetzliche Bestimmungen für Sicherheitsschuhe

    Sicherheitsschuhe müssen generell eine CE-Kennzeichnung tragen und von einer notifizierten Prüfstelle (zum Beispiel der Sicherheitstechnischen Prüfstelle der AUVA – STP) geprüft worden sein.

    Der Gesetzgeber legt weitere Anforderungen in der EN ISO 20345:2011 fest.
    In §4 wird festgehalten, bei welchen Gefahren und Gefährdungen das Tragen eines Sicherheitsschuhs Pflicht ist.


    Orthopädische Einlagen für Sicherheitsschuhe

    Seit 2012 ist es in Österreich und Deutschland nicht mehr erlaubt, private orthopädische Einlagen in Arbeitsschuhen zu verwenden. Die ÖNORM Z 1259 legt das Verfahren für die Herstellung und Konformitätsbewertung von orthopädischen Veränderungen an Sicherheitsschuhen und Berufsschuhen fest und ist besonders für Orthopädieschuhmacher (OSM) relevant. Diese Norm erlaubt den Orthopädieschuhmachern somit die Umarbeitung des Sicherheitsschuhs unter Beachtung der Verarbeitungsvorschriften.

    Und so geht’s:

    Grafik der verschiedenen Schritte zum orthopädischen Arbeitsschuh

    Nach der Wahl eines ÖNORM-Z-1259-tauglichen Arbeitsschuhs wird dieser zum Orthopädieschuhmacher gebracht. Dieser erwirbt unter Berücksichtigung des Verordnungsscheines (vom Arzt ausgestellte Verordnung für Heilbehelfe und Hilfsmittel) und der Verwendungsbescheinigung (Bescheinigung über das erforderliche Schutzniveau des Fußschutzes aufgrund einer vorangegangenen Arbeitsplatzevaluierung) den erforderlichen Bausatz.

    Bausatzvarianten

    • Variante A: orthopädische Einlage

    • Variante B: Zurichtung unter Verwendung eines Bausatzes – Halbfabrikat

    • Variante C: Individualmaßschuh unter Verwendung von baumustergeprüften Materialien

    Nach Fertigstellung der orthopädischen Schuhe ist der Orthopädieschuhmacher dafür zuständig, die Konformitätserklärung auszufüllen und die CE-Kennzeichnung anzubringen.

    Nach ÖNORM Z 1259 hergestellte Sicherheitsschuhe und Berufsschuhe sind zusätzlich mit „OS“ gekennzeichnet.

    Aber wer zahlt denn eigentlich die orthopädischen Einlagen?

    Laut § 70 Abs. 1 Z 4 ASchG sind ArbeitgeberInnen verpflichtet, für die Berücksichtigung der ergonomischen Anforderungen und der gesundheitlichen Erfordernisse der ArbeitnehmerInnen zu sorgen.
    § 70 Abs. 1 Z 5 ASchG legt fest, dass ArbeitgeberInnen für eine erforderliche Anpassung von PSA zu sorgen haben.

    Die Unfallversicherungsträger können Kosten für orthopädische Schuheinlagen für Sicherheitsschuhe dann übernehmen, wenn Fußschäden die Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit sind (ev. nur zum Teil, nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Unfallversicherungsträger). In allen anderen Fällen haben die ArbeitgeberInnen entsprechend angepasste bzw. hergestellte Sicherheitsschuhe zur Verfügung zu stellen.

    Person mit Einweghandschuhen hält eine orthopädische Einlage
    In Österreich und Deutschland ist es nicht erlaubt, private orthopädische Einlagen in Arbeitsschuhen zu verwenden. Eine ÖNORM legt fest, was erlaubt ist und was nicht.

    200-Joule-Zehenschutzkappe bei Sicherheitsschuhen

    Grundsätzlich besitzen alle Sicherheitsschuhe, die der Norm EN ISO 20345:2011entsprechen, eine Zehenschutzkappe, die einer Kraft von 200 Joule standhält.

    Wie werden 200 Joule gemessen?

    Joule ist die Maßeinheit für Energie bzw. Druckkraft. Gemessen wird diese anhand verschiedener Variablen, wie dem Gewicht eines Gegenstands und dessen Fallhöhe. Von je weiter oben ein Gegenstand herunterfällt, umso höher wird die Geschwindigkeit. Damit wird auch die beim Aufprall wirkende Energie größer. Diese Energie wird in Joule gemessen.

    Umgelegt auf einen Sicherheitsschuh der Norm EN ISO 20345:2011 bedeutet das, dass die Zehenschutzkappe ein Gewicht von 20 kg aushält, das aus einem Meter Höhe auf den Schuh fällt.

    Ganz ohne Fallhöhe würde die Zehenschutzkappe demnach etwa 1.500 kg aushalten, das entspricht einem Kleinwagen.

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