Sponsoring | 10.01.2007

Das Fließband-Experiment "Maschine-Mensch"

Anlässlich der ARS Electronica 2006 nutzten wir wieder die Gelegenheit, ein Projekt junger österreichischer Künstler zu unterstützen.
Im Zuge der Projektrealisierung wurde von Haberkorn Ulmer das Herzstück der Anlage geliefert.
Ein Karree aus Gurtförderbändern FB 40 C bildet die Basis für das Experiment. Das Projekt war im September 2006 am Linzer Hauptplatz zu erleben.

Konzept:
„maschine-mensch“ ist ein Projekt, bei welchem der Mensch durch einen Computer auf ein Modul einer Maschine reduziert wird.
Durch Computer gesteuerte elektrische Muskelstimulationen wird ihm die Kontrolle über seine Muskeln entzogen. Der Mensch wird zum Sklaven des einst von ihm entworfenen Systems.

Das Verhältnis Maschine – Mensch wird pervertiert.

Das Fließband-Experiment für das Ars Electronica Festival 2006 wurde in Kooperation mit dem Ars Electronica Futurelab realisiert.
Hinter "mensch-maschine" stehen die beiden Künstler Tobias Zucali und Christopher Romberg.

Weitere Details und Hintergründe finden sie auf der Projektwebsite

www.machine-mensch.net

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Sponsoring | 10.01.2007

VSSTV - Very Slow Scan Television

Im Jahr 2004 haben wir ein Projekt des Wiener Medienkünstlers Gebhard Sengmüller unterstützt.
Unser Unternehmen hat die Grundrahmenkonstruktion und die zentrale Lineareinheit mit Zahnriemenantrieb realisiert.
Die Installation war im Rahmen der Ars Electronica 2004 erstmals zu sehen und ist seither auf Ausstellungen und Festivals rund um den ganzen Globus präsent.

Projektbeschreibung:

Very Slow Scan Television (VSSTV) ist ein neues Fernsehformat, das auf SSTV, einem von Funkamateuren benutzten Bildübertragungsverfahren, aufbaut. VSSTV benutzt dieses historischen Public Domain-Fernsehen zusammen mit normaler Luftpolsterfolie als Grundlage einer Analogiebildung: Genauso wie die Fernsehbildröhre mit ihrer Lochmaske Tonwerte aus der Mischung der drei Grundfarben darstellt, konstruiert VSSTV eine Plotter-ähnliche Vorrichtung, die Luftbläschen für Luftbläschen der Luftpolsterfolie mit Farbstoff in den drei Grundfarben füllt und diese so in einzelne Bildpunkte auf dem VSSTV "Bildschirm" verwandelt. Das Ergebnis sind extrem grossformatige Fernsehbilder, die ca. 10 Stunden zu ihrer Entstehung benötigen und so die Idee von Slow Scan auf die Spitze treiben.
VSSTV behandelt ein paralleles TV Universum, das in die Zeit der Fernsehmonopole zurückreicht und uns einen historischen Vorläufer zu aktuellen Streaming- und Netcastingtechnologien zeigt.

Weiterführende Informationen zu Projekt können Sie der website www.vsstv.com entnehmen.

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